Die zur 17. Trips-Fahrt
veröffentlichte Broschüre mit einem Umfang von 178 Seiten enthält eine
Zusammenstellung von Berichten zu archäologischen Themen aus der Zeit vor
1965 bis 2003. Dabei spannt sich der Rahmen von der Jungsteinzeit bis zur
frühen Neuzeit. Die zugehörige Ausstellung zeigte Funde aus dem gleichen
Zeitraum und präsentierte dazu Objekte eines römischen Hortfundes aus
Blatzheim und solche aus einer ehemaligen Latrine des Stiftsbezirkes,
darunter Hinweise auf Wein- und Hopfenanbau im 16./17. Jahrhundert.
Sind Aufsätze und Objekte direkt
mit Fahrt und Streckenführung verbunden, dann muss in der Broschüre eine
Information für die Fahrtteilnehmer enthalten sein. Diese informiert über
Aufgabenstellung und Fahrtroute in der Form von Kartenmaterial und so
genannten Chinesen-Zeichen.
Die Plakette dieses Jahres zeigt
einen so genannten Jagdbecher, auf dessen Wandung eine Hasenjagd dargestellt
ist. Jagdbecher stellte man im 2./3. Jahrhundert n. Chr. vornehmlich in
Werkstätten des römischen Köln her. In Kerpen fand Alfons Commer einen
solchen Krug am Rande des Neffelbachs bei Niederbolheim. Außerdem ist
lediglich noch eine Scherbe mit dem Kopf eines hetzenden Hundes überkommen,
die südlich von Berghausen vom Acker aufgelesen wurde.
132 Fahrzeuge (169 Nennungen)
nahmen an der 17.
Trips-Fahrt teil und begaben sich trotz der schlechten Witterung auf eine
130
Km lange Strecke, die sie nach Umrundung der Sofienhöhe des Tagebaues
Hambach, Nahe Jülich in die Voreifel bei Zülpich brachte. Erstmals kamen bei
der Streckenbeschreibung neben der Streckenskizze
auf Klarsichtfolie Chinesenzeichen zur Anwendung.