Zur 15.
Trips-Fahrt im Jahre 2002 standen diese und die dazugehörige Ausstellung
unter dem Thema:
"Über unseren
Köpfen ... zu Flugsport und Luftfahrt in der Region".
Auf 150 Seiten stellte Josef
Krings die Ergebnisse seiner Recherchen vor. Der Bogen spannt sich dabei von
den ersten Modell- und Segelflug praktizierenden Menschen in den zwanziger
und dreißiger Jahren bis zur Geschichte des Flugplatzes Nörvenich und den
über unseren Köpfen verlaufenden Flugstraßen, die der privaten Luftfahrt
vorbehalten sind. Bislang unveröffentlichte Fotos und Berichte belegen den
Bestand von Modell- und Segelfluggruppen in Horrem, Kerpen und Türnich
bereits am Beginn der dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Ein noch
lebender Segelflieger, Karl Weber war Zeuge bei der Auffindung eines
Übungsplatzes, der sich in der Nähe des heutigen Bades in Türnich befand. Im
Krieg war Karl Weber als Pilot bzw. Kopilot auf einer JU 52 als
Transportflieger eingesetzt. Er und Alfred Krummrich, gleichermaßen JU 52-
Pilot, berichten über ihre Erfahrungen im 2. Weltkrieg. Damals bestanden
auch Flugplätze zwischen Kerpen und Gymnich, sowie zwischen Niederbolheim
und Nörvenich. Über die Leiden der Kerpener Bevölkerung zu dieser Zeit
informieren Auszüge aus der Chronik des ehemaligen Kerpener Pastor Peter
Eßer und nie gezeigte
Fotos von Klara Rey. Die Thematik wird abgerundet vom Bericht über das
Funkfeuer für die Zivilluftfahrt östlich der Landebahn des Nörvenicher
Flugplatzes, dessen Geschichte zuletzt dargestellt wird. An der Fahrt für
Veteranenfahrzeuge nahmen 164 von 178 gemeldeten Autos teil. Höhepunkt war
nach Kunde der Teilnehmer ein Besuch auf dem Nörvenicher Fliegerhorst, in
dessen Verlauf die dort ansässige Sportfliegergruppe besucht, ausgestellte
Tornados besichtigt und die fast drei Kilometer lange Landebahn ungehemmt
befahren werden konnte.