Aus Kerpener Boden werden auch heute noch
zahlreich Zeugnisse vergangener Epochen geborgen. Dabei stellt die Keramik
in all ihren Spielarten das am häufigsten auftretende Material. Ihr war
deshalb auch die 13. Fahrt gewidmet.
Unter dem Titel
"Vom Jagdbecher zum
Bartmannkrug"
wurde im Foyer des Rathauses wertvolles Geschirr aus Ton und Kaolin
präsentiert. Exponate kamen in großer Zahl aus Kerpener Privatbesitz und aus
der Stadtgeschichtlichen Sammlung des Vereins der Heimatfreunde.
Hervorragende Stücke stellten das Römisch-Germanische Museum Köln und das
Rheinische Freilichtmuseum in Kommern zur Verfügung. Aus Köln kamen
exzellente Jagdbecher und Terra Sigillata, aus Kommern herausragende
Belegstücke aus den ehemaligen Töpferzentren Köln/Frechen, Raeren und
Siegburg.
Der Katalog beschreibt die einzelnen
Ausstellungsstücke ausführlich und berichtet über Technik und Entwicklung
der Töpferei in der Region. Als Besonderheit wird der Fund eines Töpferofens
in der Nähe der Kerpener Stiftskirche angeführt. Der Fund ist von
Archäologen bestätigt und danach wieder mit Erdreich abgedeckt worden.
Die Strecke führte die Besatzungen der
automobilen Raritäten u. a. zum Freilichtmuseum in Kommern, für dessen
Durchfahrt eigens Erlaubnis erteilt wurde, zum Römerbad in Zülpich und zum
Keramion nach Frechen.
Auf der Plakette war das Bild eines
Bartmannkruges des 16. Jahrhunderts aus Frechen/Köln zu sehen.
