Mitten in der
Auflistung der Durchfahrtskontrollen ist in der Bordkarte der 11.
Trips-Fahrt, die am 9. Mai 1998 stattfand das Wappen der Gräflich Berghe von
Trips´schen Sportstiftung zu Burg Hemmersbach als Stempelabdruck zu sehen.
Tatsächlich führte die Fahrt zur Villa-Trips, den Sitz der Sportstiftung und
zu Burg Hemmersbach, denn die dieses Mal gewählte Überschrift lautete
wegen des 70.Geburtstages von Graf Trips - nochmals:
Für die Ausstellung war nun Zugriff auf das Trips´sche Familienarchiv, so
dass Susanne Harke-Schmidt und Josef Krings in der 183seitigen Schrift eine
Menge neuer Erkenntnisse transportieren konnten. Die Ausstellung, die auch
einige ehemalige Fahrzeuge z. T. aus Stiftungsbesitz zeigte, war
ausschließlich nach den Erfahrungen der Vorjahre vom 9.6. bis 30.7. im Haus
für Kunst und Geschichte zu sehen. Dieses Haus wird ab 1996 von Frau
Harke-Schmidt betreut, und so ereignete es sich, dass sie nach der 11. Fahrt
nicht länger in der Organisationsspitze mitarbeiten konnte.
Einen Teil
ihrer Arbeit fingen zunächst Fritz Hemmersbach und Willi Giesen auf, ab dem
Jahre 2002 ist Wilhelm Volk als gleichberechtigter Arbeiter neben Josef
Krings für die Fortführung der Trips- Fahrten zuständig.
Am Start zur
Ausfahrt war Uwe Breker und Gattin mit einem Ford T des Baujahres 1911 und
Jutta Döllinger-Pütz mit ihrem Gatten, die wieder den 1914er Cadillac
Roadster mit dem riesigen Motor von 6 Liter Hubraum. Eine Besatzung soll
jedoch hervorgehoben werden, denn Jörg Schalow und einige seiner
Studienkollegen waren seit der ersten Fahrt ständige Teilnehme, und
inzwischen werden die "Jungen", die verstreut in Deutschland ihren Aufgaben
nachgehen, von den Zuschauern immer wieder sehnlichst erwartet. Fragen nach
Teilnehmern im Vorfeld der Veranstaltung richten sich in erster Linie nach
dem Kommen "der Blues- Brothers", so werden sie von den Fans liebevoll
genannt.
Liebevoll war
auch die Bezeichnung, die der älteste Teilnehmer Rudolf Roelvink über die
Trips- Fahrten gegenüber der Kölnischen Rundschau- Berichterstatter Frank
Schumacher machte; er sagte:" Das ist eine der schönsten Sachen, die ich in
diesem Bereich kenne. Das Ambiente, die netten Leute, das macht viel Spaß."
(Köln. Rundschau v. 11.5.1998).
(Ergebnislisten
zu dieser Fahrt fehlen leider in den privaten Unterlagen von Josef Krings,
so dass keine Zusammenstellung der Ergebnisse veröffentlicht werden kann.)