Für etwa 30
Teilnehmer an der 10. Trips- Gedächtnisfahrt gab es am Morgen des 26. April
1997 bei der Einfahrt auf den Parkplatz eine Überraschung. Eine vom
Frechener Künstler Olaf Höhnen gestaltete und von Clemens Weinert
gegossene Plakette zeigte ein Ferrari 315 S im Gedenken an den 2. Platz von
Wolfgang Berghe von Trips vor 40 Jahren bei der Mille Miglia in Italien, und
sie wurde an alle Teilnehmer vergeben, die zum 10. Male an der "Trips"
teilnahmen.
In diesem Jahr
eröffnete wieder eine Ausstellung am 18. April und Susanne Harke-Schmidt und
Josef Krings hatten als Motto
"Mühlen an Neffel und
Erft"
gewählt, und sie
präsentierten dazu in der Ausstellung Archivalien und sonstige Gegenstände
zur Geschichte der in frühen Tagen zahlreich vorhandenen Wassermühlen. Der
Archäologe Wolfgang Gaitzsch steuerte einen 15seitigen Beitrag mit dem Titel
"Römische Mühlsteine und Mühlen" zur 180 Seite umfassenden Publikation bei.
Für die
Fahrtteilnehmer war es ein Vergnügen und für die Zuschauer reine Freude,
wenn sie ihre Gefährte durch den Gebäudebestand der Mühlen steuern oder eben
die Autos in diesem einzigartigen Ambiente bestaunen konnten. So führte der
Weg in erster Linie entlang der Ufer von Neffel und Erft, so dass der
Berichterstatter des Kölner Stadtanzeiger Jan Keith vollkommen richtig lag,
als er titelte, die Fahrzeuge seien von "Mühle zu Mühle gezockelt", zumal
die auferlegte Schnittgeschwindigkeit bei 30 km/h lag.
Neben den
übrigen Prüfungen, die die Teilnehmer während der Fahrt abzulegen hatten,
war auch der Begriff, der aus den "Stummen Kontrollen" zu entwirren war,
relativ schwer nur zu erzielen; er lautete "Unterschlächtiges Wasserrad".
Dennoch lagen die
Punktzahlen in diesem Jahr sehr niedrig und ergaben am Ende folgenden
Wertungsstand: