stehende Ausstellung verfasste.
Josef Krings hatte dazu tief in das Archiv des "Rosengart-Museums" seines
Freundes Karl-Heinz Bonk greifen dürfen. Zu sehen waren neben Archivalien
wie Geburts- und Heiratsurkunde, hand- und maschinen geschriebene Dokumente
zu Leben und Werk des Lucien Rosengart, eines großen Industriellen der
ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zahlreiche Produkte der Etablissements
Rosengart wie Radpumpen, Dynamolampe, Fahrradbeleuchtungen, ein Hilfsmotor
für Fahrräder und Kühlerfiguren belebten die Vitrinen.
Daneben sah man seltene Prospekte
für diese Produkte wie auch für die Automobile, die Rosengart in seinen
Betrieben zwischen 1928 und 1953 herstellen ließ. Neben vier
betriebsbereiten Autos war ein unrestaurierter Rosengart-Sechszylinder-Wagen
besonderer Blickfang. Er war so aufgebaut wie ihn Karl-Heinz Bonk in
Frankreich gefunden hatte, allseits von Stroh umgeben, das durch eine
Hühnerschar belebt wurde, hier natürlich einschließlich des Hahnes lediglich
in Skulpturenform vorhanden.
Übrigens ist der gallische Hahn
der einzige Gegenstand, der bei den Trips- Ausstellungen spurlos verschwand.
Unter den 167 an der Fahrt
teilnehmenden Fahrzeugen wurde ein nur in 15 Exemplaren gebauter Mercedes
220 A mit originalen 370.000 km Motorlaufleistung von Rudolf Roelvink,
begleitet und geleitet von seiner ebenfalls 84jährigen Frau Anneliese.
Roelvink aus Krefeld, zuletzt leider nur noch Rudolf nahmen bis 2002
ausnahmslos an der Trips-Fahrt teil. Nach seinem Tode ließ Rudolf Roelvink
durch seinen Neffen W. Koppenburg einige Wanderpokale stiften, die Fahrern
betagter Automobile alljährlich verliehen werden. Die Roelvinks sind - nicht
allein aufgrund dieser Geste - immer in unseren Köpfen anwesend.