Die fünfte
Auflage der Trips-Fahrt war durch einige Besonderheiten gekennzeichnet.
Wiederum meldeten fast 240 Besitzer ihre betagten Fahrzeuge an, von denen
trotz Kälte und Regen exakt 200 am Morgen des 9. Mai 1992 die gestellten
Aufgaben erfüllen wollten. Das Thema hieß diesmal
"Adolph Kolping aus
Kerpen".
Susanne
Harke-Schmidt und Fritz Hemmersbach hatten Katalog und Ausstellung
bearbeitet, und der Redakteur der Kölnischen Rundschau Manfred Funken gab
sich in seinem Bericht zur Eröffnung am 21.4. konsterniert, als er
formulierte: "Was Adolph Kolping mit Rennwagen und Oldtimern zu tun hat, ist
noch nicht ganz raus." Und er fährt später fort: "Der Heimatverein und die
Stadt Kerpen haben sich das ausgedacht, anlässlich der Seligsprechung im
Oktober des vergangenen Jahres."
Funken schien
übersehen zu haben, dass die vorauf gegangenen Fahrten stets mit einer
Thematik aus der Regionsgeschichte verknüpft waren.
Für die
Veranstalter galt es ein Jubiläum zu feiern. Dazu hatte man von der Kölner
Künstlerin Monika Weinert eine Plakette, die Büste des Renngrafen zeigend,
entwerfen und in der Kunstgießerei von Clemens Weinert anfertigen lassen.
Diese Kostbarkeit konnten 48 Teilnehmer, die alle vorauf gegangenen Fahrten
besuchten, und weitere zu Ehrende in Empfang nehmen. Heute sind diese
Stücke, wie übrigens auch alle Erinnerungsplaketten gesuchte Sammlerstücke.
Die Kosten für diese Aktion hatten Möbel Kings übernommen; das Unternehmen
förderte die Vereinsarbeit über 10 Jahre durch großzügige jährliche Spenden.
Jedem Fahrzeug
im wiederum bunten Starterfeld war die Plakette zugedacht, die dieses Mal
nach einer Grafik von Professor H.J.Baum, das Leben Kolpings skizzierend,
gestaltet hatte. Pokale wurden zahlreich vergeben, darunter auch an die
nachfolgend aufgelisteten Klassensieger, die wie alle Teilnehmer keinen
Schnitt einhalten mussten, sondern drei Sonderprüfungen ablegten: